The Invitation by Oriah

 


It doesn’t interest me
what you do for a living.
I want to know
what you ache for
and if you dare to dream
of meeting your heart’s longing.

It doesn’t interest me
how old you are.
I want to know 
if you will risk 
looking like a fool
for love
for your dream
for the adventure of being alive.

It doesn’t interest me
what planets are 
squaring your moon...
I want to know
if you have touched
the centre of your own sorrow
if you have been opened
by life’s betrayals
or have become shrivelled and closed
from fear of further pain.

I want to know
if you can sit with pain
mine or your own
without moving to hide it
or fade it
or fix it.

I want to know
if you can be with joy
mine or your own
if you can dance with wildness
and let the ecstasy fill you 
to the tips of your fingers and toes
without cautioning us
to be careful
to be realistic
to remember the limitations
of being human.

It doesn’t interest me
if the story you are telling me
is true.
I want to know if you can
disappoint another
to be true to yourself.
If you can bear
the accusation of betrayal
and not betray your own soul.
If you can be faithless
and therefore trustworthy.

I want to know if you can see Beauty
even when it is not pretty
every day.
And if you can source your own life
from its presence.

I want to know
if you can live with failure
yours and mine
and still stand at the edge of the lake
and shout to the silver of the full moon,
“Yes.”

It doesn’t interest me
to know where you live
or how much money you have.
I want to know if you can get up
after the night of grief and despair
weary and bruised to the bone
and do what needs to be done
to feed the children.

It doesn’t interest me
who you know
or how you came to be here.
I want to know if you will stand
in the centre of the fire
with me
and not shrink back.

It doesn’t interest me
where or what or with whom
you have studied.
I want to know 
what sustains you
from the inside
when all else falls away.

I want to know
if you can be alone 
with yourself
and if you truly like
the company you keep
in the empty moments.

 

By Oriah © Mountain Dreaming,
from the book The Invitation
published by HarperONE, San Francisco,
1999 All rights reserved

Und immer wieder aufs Neue Abschied nehmen

Es kostet Kraft, es verbraucht Energie und schießt einem oft gefühlt zurück an einen Zeitpunkt, an dem man schon mal war. Einen Zeitpunkt, den man nicht mehr mag, zumindest glaubt und denkt man das.

In dem Moment des sich bewusst werden, des wirklich mit allem was da kommt annehmen und trotz der Verluste, trotz diesem Schmerz und der spürbaren Traurigkeit JA zu sagen!

JA! JA! JA! 

JA zu schreien, Ja das bin ich auch!

 

Und JA, es tut furchtbar weh zu merken, dass man Abschied nehmen muss!

Es ist ein Scheißgefühl sich bewusst zu machen, dass man vielleicht einen anderen Weg einschlägt. Einen Weg, der nicht sicher ist, wo wieder viele Gefahren an allen Ecken lauern, wo man wahrscheinlich wieder Menschen in sein Leben lässt, die sich irgendwann verabschieden werden. Und trotzdem sage ich jetzt JA! JA zu meinem Leben! JA zu mir!

Ich habe nun lange gebraucht, bis ich mich wieder so halbwegs erholt habe, ich spüre Verluste sehr stark körperlich. Und ich habe gemerkt, dass es auch gut ist so lange zu brauchen. Raus aus dem Sumpf der Selbstverurteilung.

 

 

Meine Selbstverurteilungen, meine Sorgen, meine Ängste, all diese Gefühle dürfen jetzt da sein- ich werde sie nicht mehr bekämpfen. Sie gehören auch zu mir, ganz langsam und ohne Druck werden sie von alleine gehen. Ich nehme jetzt alles was mir gehört und ich vielleicht durch Unachtsamkeit irgendwo gelassen habe oder vergessen habe, zu mir zurück. Auch gebe ich alles zurück was nicht mir gehört zu all jenen, von denen ich bekommen habe. Ich bin von Herzen dankbar für alles Gelernte, für das Vertrauen, die Liebe und Geduld von allen Menschen die mich bis jetzt begleitet haben in meinem Leben.

Namaste

 

 

Ein Artikel über ein nachhaltiges Leben

 

 

 

Wir sind mit allem verbunden

Wir, die Jurten-Schamaninnen und Jurten-Schamanen sind uns bewusst, dass Trennung nicht existiert. Trennung existiert nur in der Polarität, nicht in unserem vollendeten und einzig wahren Sein.

Wir sind erschaffende Wesen und entscheiden uns jeden Tag aufs Neue uns mit allen Wesen auf dieser Erde und in den Himmeln zu verbinden. So auch mit allen Lebewesen, mit allen Pflanzen und Tieren dieser Erde. 
Sobald uns dies bewusst wird, wird auch alles was uns und unser Leben beeinflusst ins Bewusstsein gerückt.

Die Erde braucht jetzt unsere Unterstützung!

Viel zu lange wurde unserer Mutter Erde nicht ihre gebührende Achtung erwiesen und mit unserer fehlenden Wertschätzung unachtsam behandelt.
 Es ist höchste Zeit wieder achtsam zu werden, bewusst zu geben und zu nehmen, nicht mehr als wir brauchen zu nehmen und wieder zurück zu geben. Wir müssen Mutter Erde jetzt mehr zurückgeben als wir von ihr genommen haben, damit sie sich wieder erholen und Kraft sammeln kann! Zu lange haben wir nur genommen, sie missachtet und ausgebeutet ohne nur darüber nachzudenken, was dies für Konsequenzen hat!
In uns ist dieses Wissen seit Anbeginn der Zeiten vorhanden, wir müssen jetzt wieder darauf zurückgreifen! Uns miteinander verbinden, vertrauensvoll sein und voller Demut, Achtsamkeit und Wertschätzung allem was lebt, begegnen! So kann ein achtsames, wertschätzendes Miteinander gelingen und nur so kann Heilung auf allen Ebenen gelingen!

Nahrungsmittel = Lebensmittel?

Unsere Nahrungsmittel wollen und sollen heilsam und nährend für uns sein, dies können sie jedoch nur, wenn sie nicht verschwendet werden und sie ihrer Kraft nicht beraubt werden! 
Denn dann sind sie leer und können uns ihre Wirk- und Heilkraft nicht mehr geben. Unser Bestreben sollte es sein, aus unseren Nahrungsmitteln wieder Lebensmittel zu machen! 
Diese Lebens(!)mittel dementsprechend achtsam zu behandlen und mir davon nur soviel ich wirklich zum Leben brauche zu nehmen. 
Ich werfe Lebensmittel nicht weg und achte darauf was ich meinem Körper zuführe! Denn nur so kann ein gesundes und glückliches Leben gelingen!
Dieses Wunder, vom Samen bis zum ausgewachsenen Baum zu erleben, mit allen Sinnen zu spüren und bewusst zu erkennen, die Früchte von diesem ernten zu dürfen, zu schmecken, zu riechen, begreifen dürfen, voller Dankbarkeit und Demut muss dies geschehen!
Sobald wir einmal damit begonnen haben, können wir gar nicht mehr in Unachtsamkeit und Undankbarkeit (weiter)leben. 
Denn genau in dem Moment, in dem wir uns bewusst dafür entscheiden, tun sich Dinge und Gegebenheiten auf in unserem Leben, die uns wie Wunder vorkommen, die uns verbunden mit allem was ist fühlen lassen, dass es uns schmerzen würde, wenn wir nur daran denken, wieder in der Trennung leben zu wollen. Diese bedingungslose Liebe, dieses Urvertrauen, es ist von Anbeginn der Zeiten in uns tief verankert. Wir müssen wieder darauf zurückgreifen und es wieder zulassen lernen!

Mit dem Ganzen verbunden sein

Voller Demut und Achtsamkeit jeder Pflanze, jedem Tier gegenüber muss dies geschehen! 
Dankbar für das Leben der Pflanze, des Tieres, der Frucht, jedes Samens, dankbar dafür, dass sie sich alle für uns opfern! Sie geben sich hin für uns, mit ihrem Ganzen was sie sind und haben! 
Dieses Bewusstsein muss JETZT wieder in unseren Herzen einziehen.
Sobald uns dies bewusst ist, mit allem was wir sind, werden wir zu Wissenden und hören auf alles zu glauben, was uns in den Medien gezeigt und gepredigt wird. Wir beginnen wieder achtsam zu hören, zu betrachten und zu fühlen und zu be-greifen. 
Uns zeigt sich damit, dass alles Leben hier auf Mutter Erde beseelt ist, kein bewerten oder urteilen notwendig ist, um auf Erden unser Leben leben zu dürfen. Somit beginnen wir uns wieder selber zu vertrauen, unseren Urgrund zu fühlen, diese Urkraft, diese Tiefe die in uns wohnt und uns von innen heraus nährt und lebendig macht.

Wir alle sind der Spiegel unseres Umfeldes und unseres Gegenübers und sobald wir in uns selber wieder Stille, Frieden, Gesundheit, Wahrhaftigkeit, Wertschätzung und Heilung empfinden können, kann und wird dies auch in der Welt geschehen. 
Jeder Einzelne von uns ist Verantwortung!

 

Nehmen wir die Verantwortung wieder zu uns selbst und die Verantwortung auch für unsere Mitmenschen, unser Miteinander! 
Ein wahrhaftiges JA zu uns und zu allem zu sagen, dass ist es was Wir jetzt für unser aller Heil so sehr benötigen.

Alles neu im neuen Jahr?

Ich bereite mich in dieser wundervollen Zeit der Raunächte auf das neue Jahr vor.

Ich lasse das alte Jahr noch einmal Monat für Monat vor meinem inneren Auge vorbeiziehen und reflektiere was ich alles geschafft habe, wie ich mich entwickelt habe und was nicht so gut gelungen ist, woran ich noch weiter arbeiten möchte. 

 

Mir hilft dabei sehr zu beten, zu meditieren, in mich zu gehen, tief zu atmen, zu schreiben, meine Wohnung auszuräuchern, zu lesen und Dinge auch einmal sein zu lassen.

Ich will in dieser wundervollen Zeit für mich Unklares klären, mir bewusst werden wo mein Weg hingehen soll.  

 

Stimmt die Richtung noch, oder soll ich einmal anhalten, innehalten, durchatmen und mein Herz fragen?

 

Wahrhaftigkeit, keine Selbstbetrügereien, in uns wohnt die innere Wahrheit, lassen wir sie frei und lauschen wir ihr was sie uns mitteilen will! Das ist nicht so einfach und dauert, doch dieses Urvertrauen das jeder von uns in sich trägt, diese Gewissheit, dass alles seine Berechtigung hat, hilft mir sehr bei meinen Entscheidungen. 

 

Ich wünsche dir und mir und uns allen von Herzen das Beste für das neue Jahr, möge es gelingen, zu deinem Wohle, zu meinem Wohle und zum Wohle aller! 


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Über die Liebe von Khalil Gibran

Von der liebe von khalil gibran

Von der Liebe

 

Da sagte Almitra: Sprich uns von der Liebe.

Und er hob den Kopf und sah auf die Menschen, und es kam eine Stille über sie Und mit lauter Stimme sagte er:
Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann
wie der Nordwind den Garten verwüstetet.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen
und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln
und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennen lernst
und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken
und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.
In die Welt ohne Jahreszeiten,
wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen,
und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen;
Denn die Liebe genügt der Liebe.
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,
denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben musst, sollst du dir dies wünschen:
Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein,
der seine Melodie der Nacht singt.
Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.
Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein;
Und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte
mit beflügeltem Herzen zu erwachen
und für einen weiteren Tag des liebens dankzusagen;
Zur Mittagszeit zu ruhen
und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;
Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;
Und dann einzuschlafen
mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen
und einem Lobgesang auf den Lippen.

 

Khalil Gibran



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Eine wunderbare Liebeserklärung an dich, mich, an das Leben....

 

~Die Einladung von ORIAH MOUNTAIN DREAMER~

 

"Es interessiert mich nicht, wie Du Dein Brot verdienst.
Ich will wissen, wonach Du Dich leidenschaftlich sehnst
und ob Du es wagst, Dich dem Verlangen Deines Herzens zu stellen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen
für die Liebe, für Deinen Traum und für das Abenteuer, am Leben zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob Du das Zentrum Deines eigenen Kummers berührt hast;
ob Du aufgebrochen bist durch die Enttäuschungen des Lebens;
oder ob Du geschrumpft bist und Dich verschlossen hast
aus Angst vor weiteren Schmerzen.

Ich will wissen, ob Du mit Schmerz in Kontakt bleiben kannst,
mit meinem oder Deinem eigenen, ohne was zu machen
um ihn zu verstecken, zu zerstreuen oder zurechtzubiegen.

Ich will wissen, ob Du Freude ertragen kannst, deine wie meine,
ob Du wild tanzen kannst und Dich von Ekstase füllen lassen kannst
bis in die Finger- und Zehenspitzen, statt uns zu ermahnen vorsichtig zu sein, aufzupassen,
realistisch zu sein und die Begrenztheit des Menschseins im Auge zu behalten.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du mir erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob Du einen anderen enttäuschen kannst, um Dir selbst treu zu bleiben;
ob Du die Anschuldigung, ein Verräter zu sein, ertragen kannst,
ohne Deine eigene Seele zu verraten;
ob Du treulos sein kannst und daher vertrauenswürdig.

Ich will wissen, ob Du Schönheit sehen kannst,
selbst wenn Sie nicht hübsch ist jeden Tag.
Und ob Du Dein Leben aus seiner eigenen Gegenwart entspringen lassen kannst.
Ich will wissen, ob Du mit Versagen leben kannst, Deinem wie meinem, und immer noch am
Rand eines Sees stehen und dem Silber des Mondes zurufen kannst: ‚“Ja!“

Es interessiert mich nicht, wo Du lebst, oder wieviel Geld Du hast.
Ich will wissen, ob Du nach einer Nacht voll Kummer und Verzweiflung,
erschöpft und wund bis ins Mark, aufstehen und tun kannst,
was getan werden muss, um die Kinder zu füttern.

Es kümmert mich nicht, wen Du kennst und wie Du hierher gekommen bist.
Ich will wissen, ob Du mit mir mitten im Feuer stehen wirst ohne zurückzuschrecken.

Es interessiert mich nicht, wo, was und mit wem Du studiert hast.
Ich will wissen, was Dich von innen heraus aufrecht erhält, wenn alles andere abfällt.

Ich will wissen, ob Du mit Dir selbst allein sein kannst,
und ob Du wahrhaft Freude hast an der Gesellschaft,
die Du pflegst in jenen leeren Augenblicken."

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Mögest Du mit Dir selbst zufrieden sein...

 

Möge heute Frieden in Deinem Inneren sein.

Mögest Du darauf vertrauen, dass Du genauso bist, wie Du gemeint bist.
Mögest Du nie die unendlichen Möglichkeiten vergessen, die aus dem Glauben an Dich selbst und an andere geboren werden.
Mögest Du die Gaben nutzen, die du bekommen hast und die Liebe weitergeben, die Du empfangen hast.
Mögest Du mit Dir selbst zufrieden sein, so wie Du bist.
Möge sich dieses Wissen tief in deinem Körper, bis in die Knochen festigen und Deiner Seele die Freiheit erlauben zu singen, zu tanzen, zu loben und zu lieben.
Es ist da für jeden und alle von uns.

 

Theresa von Avila

Walpurgis-Nacht

Diese besondere Nacht von heut auf morgen wollen wir feiern, tanzen und den 1. Mai somit begrüßen! Früher hat man mit dem Maifeuer böse Geister vertrieben, Lassen wir diesen Brauch wieder auferleben!

(Aus Wikipedia steht zu Walpurgis:

Viele Walpurgisriten leben in bäuerlichen Maibräuchen fort. Im Volksbrauchtum schützte man seinen Hof durch nächtliches Peitschenknallen, ausgelegte Besen und Maibüsche. Der Maibaum, meist eine Birke, ist zugleich Fruchtbarkeitssymbol und Darsteller des Weltenbaums. Zu Walpurgis werden traditionell die Maibäume aus dem Wald in den Ort geholt, um sie der Liebsten vor das Haus zu stellen. In der Dorfmitte wird um den Baum getanzt. Der Baum symbolisiert so die Fruchtbarkeit der Natur, die auf diese Weise zu den Menschen gebracht wird. Rituelle Liebesakte auf den Feldern sollten in vorchristlicher Zeit angeblich die menschliche Fruchtbarkeit auf den Ackerboden übertragen. Eine besondere Rolle spielen hierbei die Brautstein genannten Monolithen im Wendland die man als versteinerte Brautpaare ansah. Es soll Sitte gewesen sein, dass in der Walpurgisnacht Mädchen mit entblößten Genitalien über diese Steine rutschten, um sich dabei ihren Liebhaber zu wünschen.

Viele der Bräuche bei Frühlingsfesten ranken sich um junge Paare, die symbolisch für die menschliche Gemeinschaft stehen. Der Gang zwischen zwei Walpurgisfeuern soll reinigen und Seuchen fernhalten (Walpurgis gilt als Schutzheilige gegen Pest, Husten und Tollwut). Die auch heute noch in weiten Teilen Deutschlands gefeierten Hexenfeuer gehen mutmaßlich auf diese Tradition zurück. Mit der sehr rigoros gehandhabten Christianisierung nicht nur in Deutschland wurden diese alten Bräuche als heidnisch verdammt, die ursprüngliche, nach Ansicht einiger Forscher auf matriarchalische Gesellschaftsstrukturen zurückgehende Bedeutung ging verloren und in ländlichem Jugendbrauchtum auf.)

 

Ganz in Vergessenheit sind diese Bräuche aber dennoch nicht, jeder von uns kann dazu beitragen diese wunderbaren Jahreskreisfeste wieder aufleben zu lassen!

 

In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen ersten Mai!

 

Frühlingsbeginn in und um uns...

Es ist zu riechen, zu spüren, zu hören und zu erblicken- der Frühling ist da!

Wir beenden unseren Winterschlaf und gehen wieder hinaus, haben Kräfte gesammelt, sind in uns gegangen, haben die dunkle Zeit im Jahr für uns genutzt!

Doch jetzt rufen uns unsere Lebensgeister zu: Raus mit dir, sieh die Vielfalt, die Farben, höre die Vögel, sieh wie hell es geworden ist um uns und in uns. Öffne deine Augen, öffne deine Ohren, öffne deine Hände und öffne dein Herz!

Die Frühlingssonne strahlt und leuchtet.

Sie erhellt alles um uns herum, lassen wir sie auch uns erstrahlen und leuchten!

Sieh das Licht in allem, das du selber ausstrahlst!

Es leuchtet zu dir zurück!

Ich vergebe dir und ich vergebe mir

  • Ho’oponopono – ich verzeihe mir

Diese Methode hawaiianischen Ursprungs  ist das Heilen von mentalen, emotionalen und energetischen Störungen. Eine wunderbare Übung um Altes loszulassen und sich und allen Mitmenschen zu vergeben. In Form einer Meditation oder eines Gebetes an den oder diejenige denken und so alles vergeben, bis sich ein Gefühl von innerer Leere einstellt. Diese Übung regelmäßig zu wiederholen lohnt sich!

  1. Ich danke Dir dafür, dass es Dich gibt und Du in mein Leben getreten bist.
  2. Sollte ich Dich in irgendeiner Weise verletzt haben, so tut mir dies leid.
  3. Bitte vergebe mir. Ich vergebe Dir ebenfalls und ich vergebe mir.
  4. Ich lasse los – alles Negative, was zwischen Dir und mir steht.
  5. Ich liebe Dich und mich. Ich liebe die Störung.
  6. Ich bin allein dafür verantwortlich, was in mir, mit mir und um mich herum geschieht.

 

Wie innen so außen

Wie schaut es in dir aus? Ist da aufgeräumt, hast du vor dem Jahreswechsel noch geputzt, gefegt und gereinigt? Nicht nur unser zu Hause sollen wir rein halten, auch unser Inneres gehört regelmäßig gereinigt. Vielleicht durch eine Fastenkur, durch Meditation oder Yoga. Wir können auch nach Innen gehen und nachschauen, ob sich da wo Dreck angesammelt hat, der unbedingt weggehört. So werden wir immer sauberer und wir werden entspannter. Auch alte Muster können wir so auflösen. Das neue Jahr kann ein guter Grund sein unsere Wünsche zu verwirklichen. Halten wir nicht an alten Gewohnheitsmustern fest, sondern brechen wir auf in ein wunderbares neues Jahr! Herzlich Willkommen 2016!

Irgendwann bleib I dann durt...

Wenn der Tod dir nahe ist und es für dich Zeit wird dich von jemanden zu verabschieden, dann sei dir bewusst es ist kein Abschied für immer. Wir sind nur Reisende und wenn es für unsere Entwicklung wichtig ist, dann begegnen wir uns wieder. Wenn der Tod dir nahe ist, dann mach dich bereit und vergib diesem Menschen alles was er dir vielleicht durch Gedanken, Worte oder Taten angetan hat. Bitte auch du diesen Menschen dir alles zu vergeben! Denn dann ist es für diesen Menschen leichter zu gehen. Und es ist auch für uns leichter, alles loszulassen, zu vergeben und voller Zuversicht und Vertrauen dem Menschen es zuzutrauen, dass er diesen Weg gehen kann. Das er weiß wohin er gehen muss und die Gewissheit, dass er niemals alleine ist. Wenn der Tod dir nahe ist und es für dich Zeit wird dich von jemanden zu verabschieden, dann mach auch du dir bewusst, an nichts und niemanden festzuhalten, keine Schuld und Schuldigen mehr zu suchen. Wir sollten nicht an den materiellen Dingen festhalten, das macht es uns am Lebensende nur unnötig schwer dieses Leben zu verlassen und loszulassen. Lassen wir jetzt alles los und besinnen wir uns auf die Dinge, die man nicht mit Geld kaufen kann. Das ist wahrhaftige und bedingungslose Liebe. Eine Liebe die nicht festhält, nicht einsperrt, nicht verurteilt, nicht bewertet, eine Liebe die durch und durch rein ist. Ich wünsche dir diese Liebe in dir auszubreiten und zu spüren, in jeder einzelnen deiner wunderschönen Zellen.

Ein neuer Blickwinkel..

Dieser Weg den wir da gehen, der ist wirklich oft steinig und schwer!


Doch er kann auch hell und leicht sein. Es kommt ganz alleine auf unsere Sichtweise und den Blickwinkel an. Ein möglicher Ansatz ist es heute zu beginnen JA zu sagen. JA zu meinem Leben, JA zu meinem Körper, JA zu meiner Krankheit, JA zu meinem Bedürfnis nach Liebe, usw...

Beginnen wir JETZT damit JA zu uns und zu allem was ist zu sagen. Treten wir einen Schritt zurück und betrachten wir die JETZT-Situation. Sicher wird es manchmal weh tun und dunkel sein.

Doch nach der Akzeptanz des Schmerzes kommt die Liebe, der Weg durch die Dunkelheit führt zum Licht. Und Licht zieht Licht an, nehmen wir dieses Leben, dieses kostbare Geschenk an- mit allem was es für uns bereithält und uns schenkt!


 Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man „Vertrauen“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man „authentisch sein“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „Reife“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man „Ehrlichkeit“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „Selbstliebe“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man „Demut“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo alles stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „Bewusstheit“.

 

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „Herzensweisheit“.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: Das ist das LEBEN!

 <Charly Chaplin>

 

 

 

begleiten ohne zu leiten. alles ist, alles darf sein.