Und immer wieder aufs Neue Abschied nehmen

Es kostet Kraft, es verbraucht Energie und schießt einem oft gefühlt zurück an einen Zeitpunkt, an dem man schon mal war. Einen Zeitpunkt, den man nicht mehr mag, zumindest glaubt und denkt man das.

In dem Moment des sich bewusst werden, des wirklich mit allem was da kommt annehmen und trotz der Verluste, trotz diesem Schmerz und der spürbaren Traurigkeit JA zu sagen!

JA! JA! JA! 

JA zu schreien, Ja das bin ich auch!

 

Und JA, es tut furchtbar weh zu merken, dass man Abschied nehmen muss!

Es ist ein Scheißgefühl sich bewusst zu machen, dass man vielleicht einen anderen Weg einschlägt. Einen Weg, der nicht sicher ist, wo wieder viele Gefahren an allen Ecken lauern, wo man wahrscheinlich wieder Menschen in sein Leben lässt, die sich irgendwann verabschieden werden. Und trotzdem sage ich jetzt JA! JA zu meinem Leben! JA zu mir!

Ich habe nun lange gebraucht, bis ich mich wieder so halbwegs erholt habe, ich spüre Verluste sehr stark körperlich. Und ich habe gemerkt, dass es auch gut ist so lange zu brauchen. Raus aus dem Sumpf der Selbstverurteilung.

 

 

Meine Selbstverurteilungen, meine Sorgen, meine Ängste, all diese Gefühle dürfen jetzt da sein- ich werde sie nicht mehr bekämpfen. Sie gehören auch zu mir, ganz langsam und ohne Druck werden sie von alleine gehen. Ich nehme jetzt alles was mir gehört und ich vielleicht durch Unachtsamkeit irgendwo gelassen habe oder vergessen habe, zu mir zurück. Auch gebe ich alles zurück was nicht mir gehört zu all jenen, von denen ich bekommen habe. Ich bin von Herzen dankbar für alles Gelernte, für das Vertrauen, die Liebe und Geduld von allen Menschen die mich bis jetzt begleitet haben in meinem Leben.

Namaste

 

 

 Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man „Vertrauen“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man „authentisch sein“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „Reife“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man „Ehrlichkeit“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „Selbstliebe“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man „Demut“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo alles stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „Bewusstheit“.

 

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „Herzensweisheit“.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: Das ist das LEBEN!

 <Charly Chaplin>

 

 

 

begleiten ohne zu leiten. alles ist, alles darf sein.